Die drei Kapitel
Kampf. Der Soldat in mir. Und am Ende der Mensch, für den sich alles verändert hat.
DAS WARUM HINTER ALLEM
Für meine Königin
Dieses Bild ist nicht entstanden, weil ich mich für unverwundbar halte. Und diese Songs sind nicht entstanden, weil ich beweisen will, wie viele Schläge ich einstecken oder wie viel Schmerz ich ertragen kann.
Sie sind entstanden, weil ein Mensch in mein Leben gekommen ist, für den sich mein Blick auf meine ganze Zukunft verändert hat.
Du.Du hast in deinem Leben genug Watschen bekommen. Genug Momente erlebt, in denen du alleine stark sein musstest. Genug getragen, obwohl du jemanden verdient hättest, der einfach neben dir steht und sagt:
Du musst nicht mehr alles alleine tragen.
Ich habe deinen Wert nicht erst erkannt, als du meine Frau geworden bist. Ich wusste schon vorher, was für ein besonderer Mensch vor mir steht. Und heute weiß ich, dass du das Wertvollste bist, was mir in meinem Leben passiert ist.
Du verdienst einen Mann an deiner Seite, der dich wertschätzt. Der sein Wort hält. Der bleibt, wenn es schwierig wird. Der nicht nur von einer gemeinsamen Zukunft spricht, sondern jeden verdammten Tag daran arbeitet.
Wenn die Schichten lang werden, wenn meine Schulter brennt, wenn mein Körper schmerzt, wenn die Nächte kaum enden und danach schon das nächste IT-Projekt wartet, dann weiß ich, wofür ich aufstehe.
Nicht weil du von mir verlangst, mich selbst kaputtzumachen. Das würdest du niemals verlangen. Sondern weil ich uns etwas aufbauen will.
Sicherheit.
Eine Zukunft.
Ein Zuhause.
Und dieses Zuhause ist inzwischen nicht einmal mehr nur ein Traum. Ein Haus steht bereits da. Ein Ort voller Vergangenheit, der irgendwann der Ort werden kann, an dem unsere gemeinsame Geschichte weitergeht.
Und bis ich dort mit dir angekommen bin, werde ich weiter an unserer Zukunft bauen.
Ich steh wieder auf. Ich richte meine Krone. Und ich geh weiter. Nicht weil ich keinen Schmerz kenne. Verdammt, ich kenne ihn. Aber ich weiß auch, für wen ich am Ende nach Hause komme.
Zu dir. Zu meinem Funkeldiamanten. Zu meiner Königin.Du musst vor mir nicht stark spielen. Du musst mir nichts beweisen. Du darfst lachen. Du darfst träumen. Du darfst dein Leben genießen. Und wenn das Leben wieder schwer wird, wirst du nicht mehr alleine davorstehen.
Nicht über dir. Nicht vor dir, um dir deinen eigenen Weg zu nehmen. Neben dir.
Ich kann dir nicht versprechen, dass du niemals wieder traurig sein wirst. Ich kann nicht jeden Schmerz dieser Welt von dir fernhalten. Aber ich kann dir versprechen: Du wirst damit nicht alleine sein.
Ich halte deine Hand, wenn du weinst. Ich lache mit dir, wenn du glücklich bist. Ich fang dich auf, wenn du fällst. Und wenn das Leben uns beide auf die Knie zwingt, dann stehen wir gemeinsam wieder auf.
Du bist die Frau, bei der aus „irgendwann“ plötzlich Zukunft wurde. Die Frau, für die ich aus meinem alten Leben raus will. Die Frau, für die ich diesen letzten Abschnitt noch durchziehe. Bis aus Security IT wird. Bis aus den endlosen Schichten ein anderes Leben wird.
Kein Schlag dieser Welt ist stärker als das, was ich mit dir aufbauen will.
Nicht Geld. Nicht irgendein Titel. Nicht irgendein verdammter Vertrag. Das sind nur die Werkzeuge, mit denen ich unsere Zukunft aufbauen will.
Denn am Ende zählt für mich, dass du glücklich bist. Dass du weißt, wie verdammt wertvoll du für mich bist. Dass du niemals daran zweifeln musst, ob der Mann neben dir deinen Wert erkennt.
Ich respektiere deine Narben.
Ich beschütze dein Herz.
Und ich bleibe.
Wenn du mich irgendwann fragst, warum diese Songs entstanden sind, warum dieses Bild existiert und warum darauf ein verletzter Mann mitten im Dreck sitzt und trotzdem wieder aufstehen will, dann ist die Antwort ganz einfach:
Nicht weil er unzerstörbar ist. Nicht weil er keinen Schmerz fühlt. Sondern weil hinter all seinen Narben etwas steht, das für ihn größer geworden ist als jeder Schmerz.
Ein Zuhause.
Eine Königin.
Du.
Und für meine Königin gehe ich diesen Weg. Schicht für Schicht. Projekt für Projekt. Schritt für Schritt. Wenn es sein muss: Schlag für Schlag.
Aber am Ende dieses Weges will ich nicht mehr kämpfen. Dann will ich meine Tür öffnen, nach Hause kommen, dich in meine Arme nehmen und endlich wissen:
Jetzt sind wir angekommen.
Meine Königin.
Du.